Freie Demokraten freuen sich auf „befreiten Alten Markt“.

Verlagerung des Busverkehrs auf jeden Fall ein Gewinn für die Herforder Innenstadt.

Mit diesem großen Wurf können sich die Freien Demokraten schnell anfreunden – wird doch eine zentrale Forderung unseres Programmes umgesetzt.

Sicher wird mancher Herforder Nachteile sehen, aber wir sollten ruhig einmal das „große Bild“ sehen. Nicht jeder Fahrgast will nur bei Hensel im Glashaus eine Tasse Kaffee trinken – 170 m Weg sind deshalb kein Grund „Nein“ zu sagen.

Wer jetzt behauptet, die Tribenstrasse sei ungeeignet, scheint die Mausefalle vergessen zu haben. Hier gibt es sogar Begegnungsverkehr. „Eher sehe ich am Parkhaus ein Problem für die ausfahrenden Kfz“, bemerkt Günther Klempnauer, Ratsherr der FDP.

Der erweiterte ZOB am Hauptbahnhof bedingt natürlich auch andere Änderungen. Aber brauchen wir wirklich die große (teurere) „Kreisellösung“? „Bei Ausgaben in Millionenhöhe haben wir schon ein wenig Bauchweh“, möchte Berthold Stahn, Pressesprecher der FDP, zu bedenken geben.

Auch wenn man das „ganze Paket“ betrachten sollte, brauchen wir wirklich sofort diese große Lösung? Muss der große Kreisel als erstes angegangen werden oder reicht vielleicht eine einfachere Lösung? Man könnte doch mit Ampelschaltung arbeiten. Vorrang für den ÖPNV am Herforder Bahnhof.

Pressemeldung vom 16. 01. 2016
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