Wird die Werre am Bergertor zum Rinnsal? 

FDP diskutiert Alternativen zu den Varianten 3a und 3b.

 

 

Auf einer gut besuchten Informationsveranstaltung diskutierten am Montagabend die Herforder FDP mit Stadtführer Mathias Polster, dem Vorstand des Herforder Kanuclubs und dem engagierten Herforder Bürger Harald Becker Alternativen zum geplanten Umbau des Wehres und der damit verbundenen Absenkung des Wasserspiegels um 50 cm.

 

Zunächst stellte Herr Becker in einer Präsentation das FAS Konzept mit dem Einbau einer Fischabstiegsschnecke vor. Der Vorteil sei, dass mit dem Erhalt des Wehres in der jetzigen Form und dem Einbau einer Fischabstiegsschnecke den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000/60/EG) in Bezug auf Durchlässigkeit für Fische und dem Hochwasserschutz entsprochen würde. Lediglich müsse das Wehr in einen technisch einwandfreien Zustand versetzt werden.

 

Mathias Polster wies noch einmal auf mögliche Schäden an Gebäuden bis zum Neuen Markt hin und forderte ein umfängliches Gutachten seitens der Stadt Herford, um sicherzustellen, dass kein Eigentümer geschädigt wird. 

 

Auch wenn es für den Einbau der Fischabstiegsschnecke keine Fördergelder gibt, sollte sich die Stadt Herford und der Bau- und Umweltausschuss intensiv mit dem FAS Konzept auseinandersetzen, waren sich alle Beteiligten einig.

 

Wenn sich dieses Konzept als tragbar erweise, ist allen geholfen:  den Anliegern, dem Kanuclub, den Fischen und allen Menschen. Vor allem kann die Landschaft so bleiben, wie sie ist, sagt Ratsherr Günther Klempnauer abschließend.  

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Pressemitteilung vom 27. 09. 2017​ 

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