ZUE: Ja oder Nein ?

FDP sieht Landes- und Bezirksregierung Arnsberg in der Pflicht !

 

 

Es ist langsam an der Zeit den Anliegern und den Bürgern der Hansestadt Herford reinen Wein einzuschenken. Nichts ist schlimmer als in der Ungewissheit zu leben, was kommt und was nicht.

Nur wenn man weiß, was auf einen zukommt, kann man sich auch darauf einstellen und eventuell seine eigenen Konsequenzen ziehen.

Die Anwohner fühlen sich von der Bezirksregierung in Stich gelassen, Der Sprecher der Bürgerinitiative, Michael Steffen, bemängelt zu Recht, das niemand mit der Wahrheit herausrücken will. Die Anwohner sehen durchaus das Ausmaß des Problems für NRW. Ihre Befürchtung, mit der Inbetriebnahme der ZUE wird das Chaos ausbrechen, sollte von allen Beteiligten sehr ernst genommen werden, stimmt Günther Klempnauer ihm zu.

Es ist nicht hinzunehmen, dass eine endgültige Entscheidung ob in Herford eine ZUE eingerichtet wird, so auf die lange Bank geschoben wird. Die Herforder FDP fordert die Bezirks- und die Landesregierung in NRW auf, den Herfordern Bürgern endlich Ihre Entscheidung mitzuteilen.

Diese Salamitaktik ,die auch vom Pressesprecher der Bezirksregung nochmals vorbildlich in Szene

gesetzt wurde, hilft keinen weiter. Weder den Menschen, die in großer Not zu uns kommen, noch den Anwohnern der geplanten ZUE, bemerkt der Pressesprecher der FDP, Berthold Stahn.

Sollte Wiedererwarten keine ZUE eingerichtet werden, ergibt sich für Herford sofort ein neues Problem. Wie hoch wird die Zuweisungsquote sein, und wo bringen wir die Neuankömmlinge menschenwürdig unter. Wird der Bürgermeister gezwungen sein, selbst auf die die Harewood Baracks oder auf die im August frei werdenden Liegenschaften an der Adlerstr, Bonifatusstr, Habichtsweg Bussardsweg , Eulenweg und An der None zurückzugreifen. Fragen über Fragen.

Aber eines sollten wir nicht tun, blauäugig durch die Gegend laufen, denn ab August hat Herford ein Luxusproblem an leerstehendem Wohnraum. Mit diesem ‚Problem‘ werden wir mit Sicherheit von der Bezirksregierung Arnsberg und dem Land NRW nicht alleine gelassen, ist sich Günther Klempnauer sicher.

Pressemitteilung vom 21. 07. 2015

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