Sind die Markthändler und der Wochenmarkt überhaupt noch erwünscht?

Diese Frage stellten sich am vergangenen Montag die Besucher der Infoveranstaltung zur Herforder Markthalle im Hotel Vivendi, zu der die FDP Herford eingeladen hatte.

 

In einer Präsentation mit aktuellen Bildern der Markhalle wurde der marode und nicht mehr akzeptable Zustand des Innen- und Außenbereiches der traditionsreichen Herforder Markthalle deutlich. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt, ist zu hinterfragen, warum an der Markthalle seit über dreißig Jahren offensichtlich wenig investiert wurde.

An nahezu jeder Gebäudeseite ist abgeplatztes Mauerwerk und Schimmel zu beobachten. Aber die größten Mängel sind bei der Bedachung und der Elektrik zu finden. Gerade hier beklagen die Händler Wassereinbrüche nach starken Regenfällen und stetigen Ausfall der Stromversorgung. Dies geht soweit, dass sich einige Händler, mit einem selbst angeschafften Notstromaggregat helfen müssen, um ihren Betrieb aufrecht erhalten zu können.

 

"Im Jahr 2014 läuft die Bindungsfrist für die Zuschüsse der Mehrzweckhalle aus und die Stadt könnte dann frei entscheiden, wie sie mit der weiteren Nutzung umgeht.", betont der Stadtverbandsvorsitzende der FDP Herford Günther Klempnauer.

Die Händler befürchten das Ende für den traditionsreichen Wochenmarkt in seiner jetzigen Form, denn aus Kreisen der Stadt Herford favorisiert man wohl generell einen Freiluftmarkt an anderer Stelle. Ob die Herforder Bürger auf ihren Wochenmarkt in der vertrauten Markthalle verzichten wollen, fragt niemand.

Diese und andere Fragen wird die FDP Herford  - auch im Interesse der Händler - den Verantwortlichen der Stadt und den Bürgern stellen.

 

 

Pressemitteilung vom 13. 11. 2013
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