Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

 

 

„Lassen wir unsere Kinder im Stich?“, fragt die FDP

Der Arbeitskreis für Schulentwicklungsplanung will alles unverändert lassen. Bereits in ihrer Pressemitteilung aus dem November 2015 hat die FDP auf die aktuellen Probleme hingewiesen, bemerkt der Pressesprecher Berthold Stahn. Wir hatten uns für den Erhalt der Hauptschule Meierfeld ausgesprochen. Diese Chance für unsere Kinder konnte leider nicht genutzt werden.

Im Sommer 2016 wurde dann das Konzept Realschule+ diskutiert. Der Vorschlag der Herforder Verwaltung, alle Herforder Realschulen in diese Richtung zu entwickeln, wurde durch die Bezirksregierung gestoppt. Ein Arbeitskreis aus Schule, Politik und Verwaltung suchte eine Lösung. Jetzt hat dieser Arbeitskreis quasi „das Handtuch geworfen“. Probleme werden nicht gelöst, sondern auf später verschoben.

Die Verwaltung hatte einen radikalen Umbau der Herforder Schullandschaft ins Auge gefasst. Der Bedarf für eine zweite Gesamtschule wurde aber kritisch gesehen. Als erkennbar wurde, das womöglich zwei Realschulen dafür geschlossen werden sollen, war überall nur Ablehnung zu vernehmen.

Wir werden die Probleme nicht kurzfristig lösen können, ist sich der Ratsherr der FDP, Günther Klempnauer, sicher. Aber unsere Kinder haben jede Anstrengung verdient. Es muss eine Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten gerecht wird.

Wir brauchen keine zusätzliche Schule, sondern wir müssen die Schullandschaft Herfords so weiterentwickeln, das auch Morgen noch allen Kindern die Change auf bestmögliche Bildung erhalten bleibt. 

Pressemitteilung vom 25. 01. 2017

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