Mehr digitaler Fortschritt für Herford

Mit der Digitalisierung kämpft unser Bildungssystem schon viel zu lange. Wie unter einem Brennglas zeigt Corona die Fehler der Vergangenheit auf.  Da bis jetzt ein normaler Präsenzunterricht nicht möglich ist, sind die SchülerInnen auf Homeschooling und digitale Unterstützung angewiesen. Im Vergleich der Länder steht Deutschland nicht gut da. Nur einige Lehrer sind dieser Situation gewachsen und haben auch die Technik und Methoden ‚im Griff‘, um ihre SchülerInnen optimal zu unterstützen. Wir werden auch nach den Sommerferien und vielleicht im kommenden Schuljahr 2020 / 2021 noch mit teilweisem Homeschooling leben müssen.

Im Interesse aller Schüler und Schülerinnen muss jetzt gehandelt werden. Digitales Lernen muss auch an Herforder Schulen möglich sein. Eine ausgedruckte E-Mail als  Arbeitsblatt kann nicht das letzte Wort sein.

Die Stadt Herford ist gefordert, die Initiative zu ergreifen und effizient und schnell zu handeln. Erste Schritte sind schon getan. Die Netzanbindung aller Schulen an das Rathaus war sicherlich gut gedacht, aber leider gab es Probleme. Jetzt sollen für viele SchülerInnen Endgeräte angeschafft werden, ohne zu prüfen, ob diese auch einen Internetanschluss  nutzen können. Wir müssen  ganzheitlich vorgehen und  Lösungen unterstützen, die auch funktionieren. Kann die Hansestadt Herford auch die Gebühren für den notwendigen Internetzugang übernehmen? Wie sieht die gesamte Infrastruktur an Herforder Schulen aus, fragt Ricarda Heeper, eine engagierte Herforder Mutter. Welche Programme können Lehrer und Schüler für die gemeinsame Arbeit einsetzen?  Wir müssen alle Finanzierungsquellen nutzen. Die Mittel aus dem Digitalpakt sollen sofort abgerufen und in Infrastrukturprojekte fließen, meint abschließend Günther Klempnauer, Fraktionsvorsitzender der FDP..

 

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 28. 05. 2020 

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