… und wieder einmal werden die Schüler zum Problem für die Schule.

Nach 2 Jahren Sekundarstufe 1 ein tiefer Einschnitt – Experiment missglückt, es muss ‚abgeschult‘ werden. 

Bereits in einer Pressemitteilung im November 2015 machte die FDP  auf das Problem Aufmerksam, bemerkt der Pressesprecher Berthold Stahn. Die FDP forderte den Erhalt des Schulstandortes Meierfeld

 

Jetzt ist das Problem in der Verwaltung und bei den anderen Ratsmitgliedern angekommen, freut sich der Ratsherr der FDP, Günther Klempnauer. Die erste Version des Schulentwicklungsplanes mit einer Realschule+ findet die Zustimmung der Freien Demokraten. Eine ideologische Debatte, wie von er SPD Fraktion vermutet, sehen die Herforder Liberalen jedoch nicht

 

Wir können auch nicht alle Argumente ihres Ratsherren Andreas Rödel nachvollziehen. Das hehre Ziel, für alle Kinder gleiche Chancen zu bieten, hat Herford schon heute verfehlt. Wir brauchen schnellstens Ersatz für die Hauptschule Meierfeld.

 

Was aber soll ein Schüler, der bereits einmal gescheitert ist, weil auf der falschen Schule, auf einer neuen Gesamtschule? Schlimm genug, dass er mit diesem scheinbaren Versagen fertig werden muss, bieten wir ihm noch einmal die falsche Schulform an. Ein Schüler, der nach zweijährigem Krampf die  Realschule verlassen muss, gehört in eine ‚Hauptschulklasse‘ auf einer überschaubaren Schule. Anschließend braucht er jede Menge Unterstützung und nicht die vage Aussicht, vielleicht später doch noch die ‚Mittlere Reife‘ oder gar das Abitur zu schaffen.

Mit 3 Gymnasien und einer Gesamtschule ist Herford sehr gut ausgestattet. Wer heute eine weitere Gesamtschule fordert, stellt sich auch gegen die bewährten Gymnasien. Gleiche Chancen für alle Kinder wird es aber nur mit einer vielfältigen Schullandschaft geben, glaubt der schulpolitische Sprecher der FDP, Berthold Stahn

Pressemitteiung vom 16. 07. 2016
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