Baulücke Wüstener Weg

FDP fordert Schutz der Natur

 

 

In der nächsten Bau- und Umweltausschusssitzung soll eine Ergänzungssatzung für den Wüstener Weg auf den Weg gebracht werden. Auf zwei Flurstücken soll zukünftig Bebauung möglich sein.

Der rechtskräftige Bebauungsplan sieht derzeit keine Wohnbebauung vor. Im Flächennutzungsplan werden diese Flächen auch vielmehr als Grünflächen ausgewiesen. Gerade in diesem Gebiet von Herford sind diese Flächen als ökologisch sehr wertvoll anzusehen.

In den bereits zurückliegenden Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses haben sich die Ausschussmitglieder ausgiebig mit der Frage beschäftigt, ob es sich bei den Flurstücken um eine Baulücke im Innenbereich handelt. Frank Liedtke, Sachkundiger Bürger der FDP kann der Begründung für eine Baulücke nicht folgen. Vielmehr würde eine Bebauung zur Verfestigung beziehungsweise zur Erweiterung einer Splittersiedlung führen.

Eine Bebauung dieser Fläche würde zu Lasten der Natur gehen. Der Wüstener Weg verfügt an diesem Teilstück weder über einen separaten Gehweg noch über eine Straßenbeleuchtung. Sollte die Ergänzungssatzung in der nächsten Sitzung beschlossen werden, würde dies ein falsches Zeichen in Hinblick auf nachhaltige Baulandpolitik in Herford setzen, gibt Frank Liedtke zu bedenken.

Pressemitteilung vom 23. 11. 2015

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