Werden unsere Kinder zu wenig unterrichtet?  

Dramatischer Weckruf durch den Landesrechnungshof.

Entgegen den Beteuerungen in der Vergangenheit fallen doch viele Unterrichtsstunden aus. Wo Lehrer fehlen, werden einfach die Unterrichtspläne zusammen gestrichen. Die Auswertungen aus mehreren Schuljahren lässt nicht nur alle Fachleute aufschrecken. „Müssen sich auch Herforder Eltern sorgen um die Bildung ihrer Kinder machen?“, fragt Berthold Stahn, Schulsprecher der FDP in Herford. Während der Arbeit des LRH konnten einige Schulen keine Statistik über die Ausfälle vorweisen. Die Werte mussten erst mühsam aus einzelnen Plänen ermittelt werden. Die Herforder Schulverwaltung sollte jetzt aktiv werden und belastbare Zahlen vorlegen. Das Ministerium in Düsseldorf räumt zwar Fehler ein, sieht die Ursache aber in der Vergangenheit. Es wurde in 5 Jahren nicht versucht nachzubessern. Der Landesrechnungshof empfiehlt dringend, hier ‚Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen‘. Herford sollte nicht warten, bis das NRW Schulministerium aktiv wird, da dies der Erfahrung nach Jahre dauern kann. Mit moderner, digitaler Technik sollte eine aussagekräftige Statistik machbar sein. Gemeinsam mit dem Lehrerverband fordert Günther Klempnauer, Ratsherr der FDP in Herford, die Zuteilung von Lehrern an die Schulen zu verbessern

Pressemitteilung vom 13. 08. 2015

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