FDP Ratsfraktion spricht sich für den Erhalt des Stadttheaters als Spielstätte, Aula des RGH und der Errichtung einer neuen Spielstätte für die NWD am Gänsemarkt/Janup aus.

 

Die ursprüngliche Idee, ein OWL Forum  für 100 Millionen Euro als sogenannten Zweisäler zu bauen erweist sich auch aus finanzieller  Sicht  für die  FDP kaum als umsetzbar „Auch wenn Fördermittel von gut 60 Millionen Euro als Zusage von Bund und Land vorhanden sind.“, sagt der Fraktionsvorsitze  der Liberalen, Günther Klempnauer. Stattdessen sollte man in den nächsten Jahren aus eigenen Mitteln das Stadttheater nach und nach, in den spielfreien Zeiten und  den Sommerferien,  so  sanieren , dass ein Spielbetrieb und auch die Nutzung als Aula des RGH aufrechterhalten werden kann.

 

Das  alte Stadttheater hat so viel Charme und so viel  Geschichte, die es unbedingt  zu erhalten gilt.

 

Etwas leichtfertig zu zerstören nur weil es momentan im Stadtrat Mehrheiten gibt, die mit der Tradition brechen wollen, sollte unbedingt verhindert werden. Außerdem sprechen eine gute Erreichbarkeit und vor allem der überregionale Bekanntheitsgrad des Standortes eine deutliche Sprache, sagt Günther Klempnauer.

 

Anders sieht es bei der NWD und ihrem jetzigen Standort aus.

 

Ein weltweit anerkanntes Orchester wie die Nordwestdeutsche Philharmonie braucht auch in Ihrer Heimat eine Spiel- und Übungsstätte, die diesem Weltruhm gerecht wird, ist sich die FDP Fraktion sicher. Der Standort am Gänsemarkt/Janup ist aus Sicht der FDP Fraktion ideal für ein Konzerthaus mit Platz für mindestens 1000 Besucher um auch in der spielfreien Zeit der NWD andere Konzerte und Veranstaltungen durchführen zu können.

 

Aus Sicht der Innenstadtentwicklung und der Quartiersbelebung ist dieser Standort mit seiner vorhandenen Infrastruktur wie der nahe gelegene Bahnhof, das Marta und auf der anderen Seite die Innenstadtquartiere, das Rathaus, die Markthalle, das Archäologisches Fenster neben der Münsterkirche, die vielschichtige Gastronomie, die großen und kleinen Geschäfte und nicht zuletzt unsere neu gestalteten Plätze  mit  ihrer großen Aufenthaltsqualität. Es gibt es einfach keinen besseren Standort, ist sich Günther Klempnauer sicher.

 

Auch die Schützen könnten hier, bei entsprechender Planung, im Untergeschoss eine neue Heimat finden. Die denkmal-geschützten Fassaden vom ehemaligen Domhotel und dem vermeintlichen Carl Severing Haus gilt es zu erhalten, so dass sich das neue Gebäude nahtlos in das vorhandene Stadtbild einfügt.

 

 Der Bürgermeister sollte umgehend mit den Fördermittelgebern sprechen, ob und wie für eine herausragende und bald auch über die Stadtgrenze bekannte Spielstätte unserer NWD  die Gelder weiterhin bereitgestellt werden können. Aus unserer Sicht werden alle von diesem Konzerthaus profitieren.

"Vor allem die Kaufmannschaft in der Radewig sowie die gesamte Innenstadt.“, sagt abschließend der Fraktionsvorsitzende Günther Klempnauer und betont nochmals, dass die FDP nicht müde wird für diesen hervorragenden Standort zu werben. Zudem wird sich die FDP vorbehalten, alle Register zu ziehen, die Ihr zur Verfügung stehen, um den Abriss des denkmalgeschützten Stadttheaters zu verhindern.

 

Pressemitteilung vom 17. 09. 2021 

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